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Erkelenz: Diagnosezentrum für Corona-Patienten schließt

29.05.2020 Gesundheitstipps, Pressemitteilungen

Das von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein in enger Abstimmung mit dem Hermann-Josef Krankenhaus und dem Kreis Heinsberg eingerichtete Diagnosezentrum (DTZ) für Corona-Tests in Erkelenz wird zum Wochenende den Betrieb einstellen. Alleine dort sind rund 5500 Patientinnen und Patienten untersucht worden.

Die dem Kreis Heinsberg von der KV Nordrhein zur Verfügung gestellte mobile Arztpraxis an der Westpromenade im Willy-Stein-Stadion diente seit dem 4. März als Anlaufstelle für zur Abklärung von möglichen Infektionen mit dem Coronavirus. „Aufgrund der erfreulichen Entwicklung beziehungsweise dem Rückgang bei den Infektionszahlen wird die Einrichtung, die wir damals in kürzester Zeit etabliert haben, aktuell nicht mehr benötigt“, sagt Dr. med. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der KV Nordrhein.

Einrichtung auf "Stand-by"

"Im Sinne eines effizienten Umgangs mit den vorhandenen Ressourcen, auch des Hermann-Josef-Krankenhauses und seines Personals, können wir die Kapazitäten aktuell zurückfahren. Wir sind allerdings wachsam und jederzeit in der Lage, die notwendigen Strukturen in Kooperation mit der Klinik vor Ort wieder aufzubauen, falls das nötig werden sollte. Da heute niemand sagen kann, wie sich das Infektionsgeschehen entwickelt, stellen wir die Einrichtung sozusagen auf ,Stand-by‘", so Bergmann.

"Wir danken der KV Nordrhein für die sehr gute Zusammenarbeit und behalten die IT-Struktur bei, damit wir das DTZ bei Bedarf jederzeit wieder betreiben können", sagt Dr. med. Friedrich Hölzl, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme am Hermann-Josef-Krankenhaus.