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Neue Untersuchungsmethode bei koronarer Herzkrankheit im EBM

06.11.2018 Honorar, Praxisinfos, Verträge

Seit dem 1. Oktober 2018 ist die Messung der myokardialen fraktionellen Flussreserve (FFR) bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit eine neue Leistung im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM). Dazu wurde die Gebührenordnungsposition (GOP) 34298 als Zuschlag zur GOP 34291 (Herzkatheteruntersuchung mit Koronarangiographie) in den Abschnitt 34.2.9 EBM aufgenommen. Die Leistung ist mit 980 Punkten (104,41 Euro) bewertet und einmal im Behandlungsfall berechnungsfähig.

Für die Sachkosten, einschließlich Kontrastmittel und Sprechstundenbedarf, wird die Kostenpauschale 40301 in den EBM-Abschnitt 40.6 integriert (660 Euro). Die Messung darf nur von Fachärzten für Innere Medizin und Kardiologie durchgeführt werden, die über eine Genehmigung der KV Nordrhein zur Durchführung der Leistungen zur invasiven Kardiologie verfügen. Die Qualitätssicherungsvereinbarung (QS-Vereinbarung) wird bis spätestens 1. Januar 2019 angepasst. Nach der bis dahin geltenden Übergangsregelung ist die neue GOP 34298 berechnungsfähig, wenn eine Genehmigung der KV nach der QS-Vereinbarung zur invasiven Kardiologie in der Fassung vom 26. September 2012 vorliegt.

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