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Komplexes Übersetzen: Was hab' ich?

Im März war die KV Nordrhein Gastgeber des Arbeitskreises „Patientenorientierung im KV-System“. Hier setzen sich Vertreter der Kassenärztlichen Bundesvereinigung aus Berlin sowie sämtlicher Landes-KVen seit Januar 2006 regelmäßig mit Maßnahmen auseinander, die den Prozess der Patientenorientierung  ausbauen sollen.

Zu Gast war Ansgar Jonietz, Mitgründer und Geschäftsführer des Onlineportals „washabich.de“. Dieses ist 2011 mit dem Ziel angetreten, Patienten bei der Deutung ihrer ärztlichen Diagnose zu unterstützen. Sie können ihre medizinischen Befunde einsenden und erhalten eine leicht verständliche Übersetzung, für die ein großes ehrenamtliches Team aus Medizinstudierenden und Ärzten zuständig ist.

Mittlerweile wurden über 40.000 fachliche Befunde in für Laien verständliches Deutsch übertragen. Der Service ist kostenlos und anonym und wurde von Beginn an stark nachgefragt, die Eingänge kommen auf eine Warteliste.

Idee Patientenbrief

Perspektivisch will das gemeinnützige Dresdener Startup-Unternehmen zusätzlich Patientenbriefe erstellen. Nach jedem Krankenhausaufenthalt soll ein Patient einen nutzerfreundlichen Entlassungsbrief erhalten, in dem die Grunderkrankung, Medikation und eventuelle Eingriffe gut vermittelt werden. Fazit: Ein sehr hilfreicher Übersetzungsdienst für eine gute Arzt-Patienten-Kommunikation. Denn wer in der Lage ist, seine Diagnose richtig einzuordnen, kann adäquat mit der Erkrankung umgehen und sich aktiv an der Behandlung beteiligen.