Logo der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein

Navigation

Koronarangiographie und PCI

Am 19. Februar 2015 wurde das erste Verfahren der sektorenübergreifenden Qualitätssicherung vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) beschlossen: Perkutane Koronarintervention (PCI) und Koronarangiographie.

Das einrichtungs- und sektorenübergreifende Qualitätssicherungs-Verfahren PCI ist auf den Prozess und das Ergebnis der Herzkatheter-Untersuchungen und der perkutanen Koronarintervention fokussiert. Das Verfahren soll eine Verbesserung der Indikationsstellung und der Durchführung der Interventionen sowie eine Verringerung der Komplikationen bzw. unerwünschten Ereignissen ermöglichen.  Neben den Sozialdaten, die den Krankenkassen vorliegen, stellt die ärztliche Dokumentation die zweite wesentliche Datenquelle dar.

Mit dem Inkrafttreten des Qualitätssicherungsverfahrens zum 1. Januar 2016 sind alle invasiv tätigen Kardiologen verpflichtet, die Daten nach § 15 der Richtlinie zur einrichtungs- und sektorenübergreifenden Qualitätssicherung (Qesü-Richtlinie) zu erheben. Diese Pflicht gilt unabhängig davon, ob ein Praxisverwaltungssystemhersteller bereits eine entsprechende Software zur Verfügung stellt.
Trotz der Dokumentationspflicht sind für das Erfassungsjahr 2016 und 2017 keine Sanktionen vorgesehen. Dies ergibt sich aus § 18 Teil 2 der Qesü-Richtlinie.

Ansprechpartner Telefon Telefax E-Mail
Kirsten Mühlenkamp 0211 5970 8088 0211 5970 8160 E-Mail
Shambavi Vasudeva 0211 5970 8238 0211 5970 8160 E-Mail

Downloads:

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Mehr Infos zum Datenschutz