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Weiterführende sozialpädiatrisch orientierte Versorgung

Kinder- und Jugendärzte benötigen für die Abrechnung der weiterführenden sozialpädiatrisch orientierten Versorgung eine Genehmigung der KV Nordrhein. Sie müssen dafür eine sozialpädiatrische Qualifikation von mindestens 40 Stunden absolviert haben (gemäß dem Curriculum "Entwicklungs- und Sozialpädiatrie für die kinder- und jugendärztliche Praxis" der Bundesärztekammer). Alternativ wird eine ärztliche Tätigkeit von mindestens sechs Monaten – auch im Rahmen der Weiterbildungszeit – in einem Sozialpädiatrischen Zentrum beziehungsweise in einer interdisziplinären Frühförderstelle anerkannt. Die Praxen müssen außerdem mit Logopäden, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Fachärzten für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie sowie einem Sozialpädiatrischem Zentrum kooperieren.

Übergangsregelung bis 30. Juni 2016

In einer Übergangsregelung haben sich KBV und Krankenkassen darauf geeinigt, dass bis zum 30. Juni 2016 die EBM-Nummer 04356 auch ohne Nachweis der Qualifikation berechnungsfähig ist. Voraussetzung dafür ist, dass die Vertragsärzte im Vorjahresquartal und in dem darauffolgenden Quartal in durchschnittlich mindestens 50 Behandlungsfällen pro Quartal die 04355 EBM abgerechnet haben.

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Daniela Schomaker 0211 5970 8571 0211 5970 33 189 E-Mail