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HIV-Präexpositionsprophylaxe

Die KBV und der GKV-Spitzenverband haben als 33. Anlage des Bundesmantelvertrags-Ärzte eine Vereinbarung über die HIV-Präexpositionsprophylaxe zur Prävention einer HIV-Infektion geschlossen, die am 1. September 2019 in Kraft tritt. In dieser Vereinbarung werden die Voraussetzungen zur Durchführung und Abrechnung von HIV-Präexpositionsprophylaxen aufgeführt. Die Leistungen der Vereinbarung sind im Abschnitt 1.7.8 des EBM durch die GOP 01920 bis 01936 abgebildet.

Die Durchführung und Abrechnung der Leistungen nach den GOP 01920 bis 01922 setzt eine durch die KV Nordrhein zuvor erteilte Genehmigung der Teilnahme an der Vereinbarung HIV-Präexpositionsprophylaxe voraus. An der Vereinbarung über die HIV-Präexpositionsprophylaxe zur Prävention einer HIV-Infektion können Inhaber einer Genehmigung nach der Qualitätssicherungsvereinbarung HIV/Aids teilnehmen.

Daneben können auch weitere Vertragsärzte eine Genehmigung zur Teilnahme an der Vereinbarung über die HIV-Präexpositionsprophylaxe erhalten. Voraussetzung hierfür ist insbesondere der Nachweis einer ausreichenden fachlichen Kompetenz bei der Behandlung von HIV-/Aids-Patienten. Entsprechende Vertragsärzte sind daher insbesondere verpflichtet jährlich 8 Fortbildungspunkte zum Themenkomplex HIV/Aids und Präexpositionsprophylaxe zu erwerben. Die Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem untenstehenden Antragsformular.

Ansprechpartner Telefon Telefax E-Mail
Marion Templin 0211 5970 8304 0211 5970 8160 E-Mail

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