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DMP Diabetes

Im Bereich der KV Nordrhein existieren inzwischen jeweils ein DMP (Disease-Management-Programm) für die strukturierte Versorgung von Typ-2-Diabetikern und ein DMP für die strukturierte Versorgung von Typ-1-Diabetikern.

DMP Diabetes mellitus Typ 1

Für die koordinierende Versorgungsbene teilnahmeberechtigt sind diabetologische Schwerpunktpraxen (DSP), die eine besondere fachliche Qualifikation der Ärzte, die Beschäftigung qualifizierten nichtärztlichen Personals und die notwendige apparative Ausstattung nachgewiesen haben.

Einen Schwerpunkt dieses DMP bildet die Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Diabetes mellitus Typ 1. Daher können für die pädiatrische Versorgung Kinderdiabetologen ebenfalls am DMP teilnehmen.

In Einzelfällen können auch Hausärzte die Betreuung und Behandlung von Typ-1-Diabetikern übernehmen. Als Voraussetzung muss unter anderem der Arzt die Anforderungen der Strukturqualität nach Anlage 1a des Vertrages erfüllen (Diabetologisch geschulter Hausarzt, DHA) und die Betreuung in enger Kooperation mit einer regulär am DMP teilnehmenden koordinierenden diabetologischen Schwerpunktpraxis erfolgen.

DMP Diabetes mellitus Typ 2

Teilnahmeberechtigt für die koordinierende Versorgungsebene sind Vertragsärzte, die an der hausärztlichen Versorgung teilnehmen und sich anhand des DMP-Praxis-Manuals über die jeweiligen Programme umfassend informiert haben.

Für das nichtärztliche Personal von Ärzten, die an der hausärztlichen Versorgung teilnehmen, entfällt die Nachweispflicht gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein für die jährliche Regelfortbildung und die ZI-Schulungen.

Für die Teilnahme als diabetologische Schwerpunktpraxis (DSP) ist die Qualifikation des Arztes als Diabetologe DDG oder eine vergleichbare Qualifikation erforderlich. In der Praxis müssen eine Diabetesberaterin oder –assistentin DDG sowie eine durch das ZI geschulte qualifizierte Arzthelferin Ganztätig beschäftigt sein.

Für beide Programme (Typ 1 und Typ 2) besteht eine besondere Bedarfsplanung für die Zulassung von DSP. Eine Genehmigung als DSP kann daher nur erteilt werden, wenn hierfür ein Bedarf besteht.

In beiden Programmen besteht eine Fortbildungspflicht für den Arzt und für Diabetes Typ 2 auch für das nichtärztliche Personal der DSP. Jährlich muss mindestens eine Fortbildungsveranstaltung oder eine Qualitätszirkel zum Thema „Diabetes“ besucht werden. Die Fortbildungsveranstaltungen müssen von der Ärztekammer zertifiziert sein. Anträge hierfür erhalten Sie bei der Zertifizierungsabteilung der Ärztekammer Nordrhein.

Nähere Infos sind unter anderem in Anlage 1 und Anlage 2 der Verträge geregelt.

Fortbildungen

Daneben ist die Anerkennung durch die Diabetes-Kommission der KV Nordrhein als Regelfortbildung im Rahmen des DMP erforderlich. Hierzu genügt ein formloser Antrag unter Vorlage der Einladung und eines Programmablaufs an die Diabetes-Kommission. Die müssen ebenfalls zertifiziert sein. Diese Zertifizierungen erfolgen durch die KV Nordrhein.

Qualitätssicherungskommission Diabetes:

  • 3 diabetologisch geschulte Hausärzte (DHA)
  • 2 Ärzte mit einer Genehmigung als DSP
  • 6 Vertreter der Landesverbände der Krankenkassen

Für die Antragstellung im Rahmen des DMP Diabetes mellitus Typ 2 und die Überprüfung der Fortbildungsnachweise:

Ansprechpartnerinnen Telefon Telefax E-Mail
Sabine Adams 0211 5970 8564 0211 5970 33 185 E-Mail
Petra Oymann 0211 5970 8569 0211 5970 33 185 E-Mail

Für Anträge auf Anerkennung von Fortbildungsveranstaltungen, Nachschulungen, Schnittstellen und Fragen zum DMP Diabetes mellitus Typ 1:

Ansprechpartnerinnen Telefon Telefax E-Mail
Barbara Hollon 0211 5970 8224 0211 5970 9997 E-Mail
Simone McKay 0211 5970 8245 0211 5970 9997 E-Mail

Downloads:

DMP Diabetes mellitus Typ 1

DMP Diabetes mellitus Typ 2