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Änderungen mit Unterschrift und Datum bestätigen

Handschriftliche Änderungen auf einem Kassenrezept müssen Ärzte mit Unterschrift und Datum bestätigen. Wenn Datum und Unterschrift des Arztes fehlen, wird laut Bundessozialgericht nicht nur die Ergänzung ungültig, sondern die gesamte Verordnung.

Apotheken sind zunehmend von Regressen (Retaxationen) durch Krankenkassen bedroht und deshalb darauf bedacht, auch scheinbar harmlose Formfehler zu vermeiden. Dazu gehören selbst marginale Änderungen auf dem Verordnungsblatt (Rezept). Ärzte müssen sich deswegen stärker als bisher auf Rücksprachen von Apothekern einstellen.

Das Bild zeigt Hände, die ein Rezept unterschreiben

Krankenkassen regressieren Apotheken immer häufiger auch wegen vermeintlich harmloser Formfehler. Ärzte sollten deswegen darauf achten, Änderungen am Rezept mit Unterschrift und Datum zu bestätigen (Foto: KVNO).

Nach den gesetzlichen Vorgaben dürfen Apotheken auf einem Kassenrezept nur wenige Angaben ändern, teilweise nur nach telefonischer Rücksprache mit der Praxis.

Rezepte mit unzulässigen sachlichen Änderungen (zum Beispiel Packungsgröße oder Stärke) werden ohne Gegenzeichnung des Arztes in vielen Fällen nicht mehr erstattet.

Hon