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Keine Zuzahlungen bei Schwangerschaftsbeschwerden

Für verordnete Arznei-, Verband-, Heil- und Hilfsmittel gegen Schwangerschaftsbeschwerden und im Zusammenhang mit der Entbindung müssen gesetzlich versicherte Patientinnen keine Rezeptgebühr zahlen. Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Abschnitt G der Mutterschafts-Richtlinie neu gefasst. Die sonstigen Verordnungseinschränkungen, beispielsweise aufgrund der Arzneimittel-Richtlinie gelten jedoch auch für Schwangere.

Der Landesapothekerverband weist darauf hin, dass ein Zusatz wie "Gravidität" auf dem Rezept die Abrechnung erleichtert. Denn Krankenkassen würden das Feld "Gebühr frei" dahingehend kontrollieren, ob für den Versicherten eine Befreiung vorliegt. Eine Befreiung aufgrund einer Schwangerschaft ist jedoch nicht hinterlegt, sodass einzelne Krankenkassen Retaxierungen gegenüber den Apotheken vornehmen, wenn kein zusätzlicher Vermerk auf dem Rezept vorgenommen wurde. Eine vertragliche Grundlage gibt es hierfür jedoch nicht.

HON