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Hyposensibilisierung - Name und Menge auf das Rezept

Bei der Verordnung von Hyposensibilisierungslösungen müssen Ärzte den konkreten Handelsnamen auf dem Rezept vermerken. Die Verordnung einer individuellen „Hyposensibilisierungslösung lt. Anlage“ mit dem Verweis auf ein beigefügtes Bestellblatt reicht nicht aus. Hierauf weist der Landesapothekerverband hin, nachdem sich einzelne Krankenkassen geweigert haben, Apothekern die eingereichten Rezepte zu bezahlen.

Fertigarzneimittel, zu denen auch die Hyposensibilisierungslösungen gehören, müssen namentlich und unter konkreter Benennung der Menge verordnet werden. So ist es in der Arzneimittelverschreibungsverordnung geregelt, auf die sich die Lieferverträge der Kassen und Apothekerverbände beziehen. Das Bestellblatt fügt die Praxis dem Rezept weiterhin bei, damit der Apotheker die Rezeptur beim Hersteller der Hyposensibilisierungslösung anfordern kann.