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Überlassen von BtM an Palliativpatienten

Stand: 12/2012

Ärzte können Palliativpatienten in Ausnahmefällen Betäubungsmittel überlassen. Dies sieht eine aktuelle Änderung des Betäubungsmittelgesetzes vor. Eine Ausnahmesituation liegt vor, wenn sie in Apotheken nicht vorrätig sind oder nicht rechtzeitig besorgt werden können.

Eine Ausnahmesituation liegt vor, wenn das BtM

  • bei einer dienstbereiten Apotheke innerhalb desselben oder benachbarten Kreises beziehungsweise kreisfreien Stadt nicht vorrätig ist oder nicht rechtzeitig zur Abgabe bereit steht oder
  • obwohl es in einer Apotheke vorrätig ist oder rechtzeitig zur Abgabe bereit stünde, von dem Patienten oder den Patienten versorgenden Personen nicht rechtzeitig beschafft werden kann.

Der Arzt muss sich vorher bei einer dienstbereiten Apotheke erkundigen. Außerdem ist der Vorgang zu dokumentieren. Die BtM können für diese Fälle dem Sprechstundenbedarf entnommen werden.