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Abgabe von Schienenverbänden nur in Notfällen

Stand: 02/2013

Gesetzliche Vorschriften schränken die Abgabe von Schienenverbänden (Knieruhigstellungsschienen und Immobilisationsschienen) durch Vertragsärzte auf Notfälle ein. Ab 1. März 2013 können Schienenverbände in der vertragsärztlichen Praxis nur noch bei der Versorgung von Notfällen abgegeben werden. Die Abgabe und Erstattung der Kosten bei der Versorgung in Notfällen, beispielsweise bei einer Ellenbogen- oder Fußgelenkverletzung, fällt nicht unter diese Vereinbarung. Ärzte, die Schienenverbände abgeben, erhalten zur Erstattung der ihnen entstandenen Kosten eine Pauschale in Höhe von 32,55 Euro.

Für die Abrechnung der Pauschale verwenden Sie bitte die Symbolnummer 90980. Wenn keine notfallmäßige Versorgung vorliegt, sind Schienenverbände nach den Hilfsmittelrichtlinien auf den Namen des Patienten zu verordnen.

Die Modifizierung der Vereinbarung war aufgrund der Regelungen im SGB V, die die Abgabe von Hilfsmitteln an Versicherte über Depots bei Vertragsärzten verbieten, notwendig geworden. Sie ist in den Amtlichen Bekanntmachungen der März-Ausgabe des Rheinischen Ärzteblatts veröffentlicht.