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DMP-Vertrag Brustkrebs

Brustkrebs stellt nach den Daten des Robert-Koch-Institutes (RKI) die häufigste Krebsart in Deutschland dar. Vornehmlich durch Fortschritte in der Therapie und einer verstärkten Früherkennung, sterben nach Angaben des RKI gegenwärtig Frauen deutlich seltener an dieser Erkrankung als noch vor 20 Jahren. 

Das „DMP zur Verbesserung der Versorgungssituation von Brustkrebspatientinnen“ wurde als erstes DMP am 11. Oktober 2002 von den Vertragspartnern vereinbart. Mit der Aufnahme in die DMP-Anforderungen-Richtlinie zum 1. Oktober 2017 erfolgte auch eine inhaltliche Anpassung der Vorgaben. Diese wurden noch mehr auf die primär vom Vertragsarzt zu beeinflussende Inhalte in der Behandlung ausgerichtet. Durch eine Versorgung innerhalb dieses DMP sollen unter anderem die folgenden Ziele unterstützt werden:

  • eine gezielte patientenorientierte Aufklärung über die Erkrankung und deren Behandlungsmöglichkeiten
  • eine nachhaltige Senkung der Brustentfernungen
  • eine frühzeitige Erkennung von wiederauftretenden Befunden
  • eine Verbesserung der Lebensqualität durch strukturierte Begleit- und Beratungsangebote
  • eine Optimierung der unterstützenden (adjuvanten) Therapien unter Berücksichtigung möglicher Nebenwirkungen und Folgeerscheinungen
  • sowie eine umfassende physische, psychische und psychosoziale Nachsorge.

Allein in Nordrhein wurden 2017 rund 13.500 an Brustkrebs erkrankte Frauen innerhalb des DMP betreut.

Teilnahmeerklärungen für Ärzte und die Erklärung zur Strukturqualität finden Sie unter: