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Versorgungsstärkungsverträge: Zukunft ungewiss

Ob die seit dem 1. Januar 2018 in Nordrhein geltenden Versorgungsstärkungsverträge weitergeführt werden dürfen, wird derzeit diskutiert. Die Aufsichtsbehörden in Bund und Land haben ihre Haltung zu den Verträgen, die noch Ende vergangenen Jahres auf deren Zustimmung stießen, innerhalb kürzester Zeit grundlegend geändert – sie kritisieren nach den gekündigten Betreuungsstrukturverträgen jetzt auch die Nachfolgeverträge.

Die Aufsichtsbehörden betrachten offenbar die neuen Verträge mit der AOK Rheinland/Hamburg, der Kaufmännische Krankenkasse, der DAK-Gesundheit und den Vertrag mit der Techniker Krankenkasse als unzulässig. Nach Signalen aus dem NRW-Gesundheitsministerium, das als Landesaufsicht für den Vertrag mit der AOK Rheinland/Hamburg zuständig ist – die übrigen Krankenkassen unterliegen der Bundesaufsicht durch das Bundesversicherungsamt (BVA) – sickerte in verschiedenen Medien die Sprachregelung des BVA durch: Auch die neuen Vertragsgestaltungen seien unzulässig, da sie „unter anderem Vergütungspauschalen für Ärzte vorsehen, die sich nach der Anzahl der dokumentierten Diagnosen bestimmen“.

Sobald es eine Entscheidung gibt, informieren wir darüber in unseren Medien – natürlich auch über die Facebook-Seite „MFA vernetzt“.

 

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