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Fersensporn: Vergütung für Stoßwellentherapie festgelegt

19.12.2018

Patienten mit Fersenschmerz bei Fasciitis plantaris können seit Januar mit der extrakorporalen Stoßwellentherapie ambulant behandelt werden. Die Behandlung dürfen Fachärzte für Orthopädie, Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Fachärzte für Physikalische und Rehabilitative Medizin seit 1. Januar 2019 abrechnen. Dafür wurde die GOP 30440 neu in den EBM aufgenommen. Sie ist mit 247 Punkten (26,73 Euro) bewertet; die Vergütung erfolgt extrabudgetär.

Die GOP 30440 kann pro Krankheitsepisode für jeden betroffenen Fuß bis zu dreimal abgerechnet werden – in maximal zwei aufeinanderfolgenden Quartalen.

Patienten, die eine Stoßwellentherapie erhalten, müssen bereits mindestens sechs Monate unter Fersenschmerz bei Fasciitis plantaris (ICD-10-GM: M72.2) leiden und dadurch in ihrer gewohnten körperlichen Aktivität einschränkt sein. Während dieser Zeit müssen unterschiedliche konservative Therapieansätze sowie Maßnahmen wie Dehnübungen und Schuheinlagen ohne relevante Beschwerdebesserung angewandt worden sein. Erst dann darf die extrakorporale Stoßwellentherapie zur Behandlung des Fersenschmerzes bei Fasciitis plantaris als zusätzliche Maßnahme erfolgen.